Als Fotograf für Männer und Paare habe ich stets das Ziel, meinen Kunden hochwertige und einzigartige Bilder zu liefern. Dabei spielt die Präsentation meiner Arbeit eine entscheidende Rolle. Ich werde ab und an gefragt, warum ich Wasserzeichen auf Vorschaubildern verwende. Wenn ich meinen Kunden nach einem Shooting eine Vorschaugalerie mit den vorgewählten und grundsätzlich unbearbeiteten Fotos online erstelle, haben diese Bilder immer ein Wasserzeichen enthalten.
Sicherstellung der Bildqualität
Ein wichtiger Grund für die Verwendung von Wasserzeichen auf Vorschaubildern ist die Sicherstellung der Bildqualität. Vorschaubilder sind in der Regel in einer niedrigeren Auflösung als die finalen, hochauflösenden Bilder, die Kunden und Models, je nach gebuchtem Paket oder Absprachen erhalten. Und diese Vorschaubilder sind nicht final bearbeitet. Manchmal zeige ich einige Fotos zwar auch als Vorschaufoto bereits in Schwarz-Weiß oder ein meinem Look, aber die endgültige Bearbeitung erfolgt erst nach der Auswahl der gewünschten Fotos. Mein Qualitätsanspruch misst sich beim Fotoshooting selbst aber auch in der nachträglichen Bildbearbeitung.
Durch das Anbringen eines Wasserzeichens wird verhindert, dass diese niedrigauflösenden und unbearbeiteten Bilder unautorisiert verbreitet werden und somit möglicherweise einen falschen Eindruck von der tatsächlichen Qualität meiner Arbeit vermitteln. Mein fotografischer Stil bzw. meine Handschrift ergeben sich aus dem Foto UND aus der Bildbearbeitung. Und diese Handschrift ist es ja, für die mich meine Kunden buchen.
Ich erlebe immer wieder, dass Kunden oder Models „Screenshots“ von diesen Vorschaubildern machen und sie u.a. auf Instagram posten. Davon bin ich tatsächlich kein Freund.













